Meeresschutz: Tipps, mitmachen und spenden

Mit wenig Engagement viel erreichen

Plastikmüll ist ein Riesenproblem für Meere, Flüsse und Seen, aber auch für den Menschen. Hier erfahren Sie, was Sie tun können, damit unsere Gewässer sauberer werden und weniger Müll hineingelangt.

Plastikmüll ist ein Riesenproblem für Meere, Flüsse und Seen, aber auch für den Menschen. Hier erfahren Sie, was Sie tun können, damit unsere Gewässer sauberer werden und weniger Müll hineingelangt.

Meerespate werden

Viele Arten und Lebensräume in Nord- und Ostsee sind bedroht. Denn Fischerei, Rohstoffabbau, Schiffsverkehr und immer mehr Plastikmüll haben die Ozeane an ihre Belastungsgrenze gebracht. Und oft bereits darüber hinaus. Nicht einmal in den Schutzgebieten sind die Meeresbewohner vor uns Menschen sicher. Es ist höchste Zeit zu handeln! Sorgen Sie gemeinsam mit uns dafür, dass Tiere und Lebensräume in Nord- und Ostsee eine Zukunft haben.

Tipps für den Alltag

  • Werfen Sie Müll nicht achtlos weg, sondern stets in den Mülleimer. Nehmen Sie alles wieder mit, was Sie für den Strandtag eingepackt haben.
  • Kaufen Sie langlebige Produkte – so schonen Sie wertvolle natürliche Ressourcen und vermeiden Müll. Nutzen Sie plastikfreie Verpackungen, Mehrwegflaschen aus der Region und eigene Tragetaschen für den Einkauf.
  • Gerade kleine Kunststoffteile sind neben Plastiktüten die gefährlichsten für die Natur. Flaschendeckel, Zigarettenkippe, Bonbonpapier und Co. gehören unterwegs in die Hosentasche, nicht in die Landschaft.
  • Fast Food und „to go“ machen Müll. Verwenden Sie unterwegs verschließbare Kaffebecher, genießen Sie die Speisen vor Ort oder nehmen Sie mitgebrachte Brote in einer Dose von zu Hause mit. Damit schonen Sie gleichzeitig Geldbeutel und Natur.
  • Trennen Sie Ihren Müll. Nur so ermöglichen Sie, dass Plastik und andere Stoffe überhaupt recycelt werden können.
  • Achten Sie beim Kauf von Kosmetikprodukten darauf, dass diese keine Mikroplastikpartikel enthalten, z. B. Polyethylene.
  • Unterstützen und beteiligen Sie sich an freiwilligen Säuberungsaktionen an Küsten, Stränden und Flussufern.