Maximale Entspannung

Entspannen, relaxen, chillen, gammeln: Nenn es, wie du willst. Schon PeterLicht wusste: „Wer sich schneller entspannt, ist besser als jemand, der sich nicht so schnell entspannt.“ Aber mal wirklich zu entspannen und die Seele baumeln lassen, ist in der heutigen Zeit gar nicht so leicht. Keine Angst, das wird kein spiritueller Hokuspokus-Blog, sondern einfach eine Einladung zum Entspannen.

Diese Welt ist so hektisch. Voll mit Terminen und Pflichten, die von überall Druck ausüben. Manchmal steigt uns das so zu Kopf, dass wir uns einfach nur noch eine Pause wünschen. Mal wieder ein bisschen entspannen. Aber wie geht das? Für viele liegt die Lösung auf der Hand: Netflix. Ok, klar kann es entspannen, sich in die Horizontale zu begeben und die Lieblingsserie zu genießen. Nur lauert dabei immer das Risiko, es mit dem Müßiggang zu weit zu treiben. „Ok, nur kurz eine Folge.“, denkst du. Dann ist die Folge zu ende und der Cliffhanger ist so krass, dass du dem Drang, in die untere rechte Ecke zu klicken unmöglich widerstehen kannst. Zack, Teufelskreis.

Besonders abends vorm Schlafen ist es eher kontraproduktiv, auf einen Bildschirm zu starren. Schnapp dir lieber ein gutes Buch, das du vorm zu Bett gehen schmökerst, dann sind die Augen nicht so aufgeputscht und der anschließende Schlaf erholsamer. (Jaja, ich weiß, dass das ziemlich schwer ist, aber ey: Ich will doch nur helfen.)

Was mir unheimlich hilft zu entspannen, ist zu baden. Das Problem ist nur: Dazu brauchst du definitiv eine Badewanne. Ohne ist schlecht und in der Dusche badet es sich absolut nicht gut. Ich habe es versucht. Besonders im Winter ist ein Bad einfach traumhaft. In der Wärme hast du die Gelegenheit, die Gedanken so richtig schön kreisen zu lassen. Du kannst dir natürlich auch ein schönes Hörbuch anmachen, einen Podcast oder es mit eben erwähntem Netflix kombinieren…

Fakt ist: Entspannen kann man lernen. Du solltest den Moment, wenn du von der Uni nach Hause kommst genießen und auch wirklich abschalten. Es sei denn, du musst noch dringend was erledigen, aber irgendwann ist auch mal Schluss. Bleib strukturiert und genieße auch die Auszeiten. Nimm sie vor allem als solche wahr. Wenn du immer nur denkst: „Scheiße, ich müsste eigentlich noch dies und das machen.“, kann dein Kopf sich keine Pause gönnen. Ein Computer muss auch immer mal heruntergefahren werden, um die Leistung beizubehalten. So ist es mit unserem Körper auch.

Du kannst dir auch ein Feierabend-Ritual überlegen. (Vielleicht nicht unbedingt Bier, das ist nicht so richtig entspannend, besonders am nächsten Tag…) Koche dir einen Tee oder koche dir was Schönes. Ich finde kochen unheimlich beruhigend. Aber mache nicht zig Dinge nebenbei. Konzentriere dich wirklich nur aufs Kochen und mach dir höchstens noch entspannte Musik dazu an. Wenn du zuhause kochst, ist das in der Regel auch noch günstiger und gesünder als draußen. Außerdem macht kochen Spaß.

Um zum Ende doch nochmal ein bisschen spirituell zu werden: Denke einfach positiv. Das klingt unfassbar abgedroschen, aber was soll ich sagen: Es hilft. Einfach mal probieren und nicht alles so ernst nehmen. In diesem Sinne: Frohes Abschalten!