Kooperation in grenzüberschreitenden Gewässern stärken: Erfolgsgeschichten der Schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit

Überall dort, wo Wasserressourcen von verschiedenen Akteuren gemeinsam genutzt werden, können Konflikte entstehen. Wenn Flüsse, Seen und Grundwasser nationale Grenzen überschreiten, können diese Konflikte die nationale und internationale Sicherheit bedrohen. Interstaatliche Kooperation beim Management grenzüberschreitender Wasserressourcen stellt somit einen Grundpfeiler für globale und regionale Stabilität dar.

Das Programm „Water Diplomacy and Governance in Key Transboundary Hot Spots“, 2011 ins Leben gerufen im Rahmen des DEZA-Globalprogramms Wasser (GPW), fördert die Zusammenarbeit zwischen Ländern und Kommunen, die Wasserressourcen teilen. Mit der Unterstützung des „Transboundary Hotspots“-Programm des GPW führen vier Partner verschiedenste Aktivitäten durch, die eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf mehreren Ebenen in mehr als 15 Flusseinzugsgebieten und Aquiferen weltweit verbessern.

Darüber hinaus unterstützt das Programm Initiativen zur Stärkung der rechtlichen Rahmenbedingungen und Kapazitäten für die Kooperation im Bereich Wasser. Alle Partner arbeiten zusammen, um einen kohärenten Multi-Level-Ansatz zu gewährleisten. Seit Beginn des Programms im Jahr 2011 hat die Schweizerische Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) mehr als 15 Millionen Schweizer Franken zu Verfügung gestellt, um die innovativen Aktivitäten des Programms umzusetzen, das damit eine der größten Initiativen des GPW darstellt.