Es gibt Dinge, die das Leben leichter machen. Das ist so!

1. Ein Register für euer Gesetz

Natürlich, es ist keine besonders neue Erkenntnis, dass diese Register relativ praktisch sind. Aber trotzdem hat – komischerweise – noch nicht jeder Student diese Fähnchen in seinem Schönfelder. Wieso?! Ich kann das nicht nachvollziehen. Selbst habe ich mich sogar für die bunte, handgeschriebene Variante entschieden. Aber auch die vorgedruckte Variante ist natürlich hilfreich – und sieht vielleicht auch ein bisschen seriöser aus als die bunten Plastik-Fähnchen. Nur finde ich selbst geschriebene Fähnchen noch eine Nummer besser – und DIY ist ja auch im Trend, sozusagen. Man kann sich so ganz einfach die Paragraphen markieren, die man für besonders wichtig hält und die Farben und Kombinationen wählen, die einem sinnvoll erscheint (alles ohne System versteht sich, dann das wäre ja nicht erlaubt…!).

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Und ein Zusatztipp: Wenn ihr eigene Fähnchen kauft, kauft direkt auch einen dünnen permanenten Folienstift zur Beschriftung! Es gibt nicht nervigeres als alle zwei Wochen die Fähnchen wechseln zu müssen, weil der Kugelschreiber schon wieder abgewischt ist.

2. Ein biegsames Lineal

Mir persönlich war lange nicht klar, wie wichtig ein biegsames Lineal sein kann. Aber sobald man eines sein Eigen nennen kann, möchte man es nicht mehr missen. Bei jeder Unterstreichung bin ich dankbar für dieses Werbegeschenk! Und nachdem ich die Ausmaße meiner Fähnchen-Begeisterung geschildert habe, dürfte klar sein, wie viele Unterstreichungen ich in meinem Schönfelder habe.

3. Druckbleistift

Ganz ehrlich. Auch das hat lange gedauert. Jedes Mal war ich wieder genervt, dass mein alter Schul-Bleistift schon wieder so stumpf ist, dass man die Kommentierungen gar nicht richtig lesen kann und, dass das immer alles verschmiert. Kauft euch direkt einen Druckbleistift. Die sauberen, feinen und unverschmierten Paragraphenzeichen in eurem Schönfelder werden euch die Laune direkt verbessern – oder zumindest nicht verschlechtern.

Nie wieder müsst ihr euch mit einem biegsamen Lineal darüber ärgern, dass diese blöden Schönfelder einfach zu dick  sind, um sie richtig aufzuschlagen. Nie wieder werdet ihr mit dem Lineal  abrutschen und beim anschließenden Radieren die dünne Schönfelder-Seite zerreißen – herrlich!

4. Ohropax

Auch diese Situation kennt jeder: Der Nebenmann atmet so laut, dass man seine eigenen Gedanken nicht mehr hören kann, oder er schmatzt beim Trinken oder zieht die Nase hoch. Da helfen zwei Dinge: Meditation, um zu lernen, die Wutblasen im Bauch wieder in den Griff zu bekommen oder: Ohropax. Mittlerweile ist es mir unmöglich, ohne diese kleinen Schaumgummi-Hügel zu lernen oder zu arbeiten. Selbst beim Examen hatte ich zwei Paar (sicher ist sicher) dabei. Das führt nicht nur dazu, dass ihr euch besser konzentrieren könnt, es trägt auch ungemein zum Gemütszustand bei. Denn dann kann der Nebenmann so laut atmen, oder gar schnaufen, wie er will.

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Und noch ein Extra-Tipp: Ohropax sind schon gut, aber die aller Besten gibt es im Baumarkt. Die sind schließlich für Profis (zur Not tun es natürlich auch die 1€-Ohrstöpsel aus diesen Kaugummi-Automaten!)

5. Ein Mäppchen, das groß genug ist, um Handy und Portemonnaie hinein zu tun.

Das letzte Extra ist eher was für Frauen, das gebe ich gerne zu. Denn wir haben meist nicht so große Hosentaschen, um dort Uni-Karte, Schlüssel, Handy und Portemonnaie unterzubringen. Und wie sehr nervt es, entweder seine ganze Tasche in die Kaffee- oder Mensapause mitzunehmen, oder die ganze Zeit mit diesen Dingern rumjonglieren zu müssen. Die Lösung: eine kleine Extra-Tasche in die alle diese Dinge hineinpassen. Ich hatte einfach irgendwann ein so großes Mäppchen, in das alles reinpasste. Der Neid war groß.

Natürlich sind das alles keine Neuerfindungen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht jeder alle diese kleinen Helfer besitzt. Das solltet ihr schnell ändern!

Euch wünsche ich viel Spaß mit Euren neuen Helfern!